Die neuen Module CLOUDINFRA und FUNAR erweitern das Advanced Level Programm

07. März 2019

Das Advanced Level bietet seit kurzem die beiden neuen Module CLOUDINFRA und FUNAR. Die Module vermitteln tiefgehendes Wissen zu Infrastrukturen, Container und Clouds sowie funktionale Softwarearchitektur. Für die Teilnahme an jedem der beiden Module erhalten Teilnehmer 20 Kreditpunkte im technischen Kompetenbereich und 10 Kreditpunkte im methodischen Kompetenzbereich. So sammeln Sie wertvolle Punkte für die Prüfung zum Advanced Level.

 

Modul CLOUDINFRA – Infrastruktur, Container und Cloud

Wie konzipiert und implementiert man anpassungsfähige Infrastrukturen für die Cloud?

Microservices, Container und Container-Manager haben  in den letzten Jahren die Art und Weise wie wir Software konzipieren, entwickeln und in Produktion bringen, stark verändert. Moderne Applikationen müssen in einem Cluster von mehreren Knoten funktionieren, dynamisch platzierbar, skalierbar und fehlertolerant sein.

Die Teilnehmer lernen in diesem Modul Wege zur Realisierung dynamischer Cloud-Native-Architekturen, Container Application Design, Logging/Monitoring/Alerting, Container Native Storage und Möglichkeiten zur UI- Integration. Ebenso werden typische Konzepte aktueller Container-Manager aufgezeigt und vermittelt, wie sich damit für größere Webanwendungen gängige Qualitätsanforderungen realisieren lassen. Zusätzlich werden gängige Cloud-Anbieter klassifiziert, Möglichkeiten zur Automatisierung aufgezeigt, Ansätze der Softwareentwicklung und des Application Lifecycle besprochen.

Weitere Details zu CLOUDINFRA unter diesem Link: https://www.isaqb.org/wp-content/uploads/2019/02/isaqb-Lehrplan-advanced-Modul-CLOUDINFRA-1.1.pdf

 

Modul FUNAR – Funktionale Softwarearchitektur

Wie funktioniert Softwarearchitektur mit Funktionen, unveränderlichen Daten und Kombinatoren?

Das neue Modul FUNAR vermittelt funktionale Softwarearchitektur als Alternative zu objektorientierter Architektur. Im Vergleich zu OO-Architektur setzt die funktionale Softwarearchitektur auf unveränderliche Daten, algebraische Abstraktionen und eingebettete domänenspezifische Sprachen. Das Resultat sind flexible und robuste Architekturen, die gegenüber OO weniger komplex sind und weniger versteckte Abhängigkeiten mit sich bringen.

Anders als bei OO-Architekturen sind FP-Architekturen direkt Code. In diesem Modul können deshalb alle Architekturprinzipien durch konkreten Code illustriert werden und sind damit anschaulich erlernbar.

Nach Abschluss des Moduls kennen die Teilnehmer die wesentlichen Prinzipien funktionaler Architektur und können diese beim Entwurf von Software-Systemen anwenden. Sie kennen die Eigenheiten funktionaler Programmiersprachen und können diese bei der Implementierung von Software-Systemen effektiv ausnutzen. Sie können Domänenwissen direkt in ausführbaren Code umwandeln und daraus systematisch algebraische Abstraktionen entwickeln.

Weitere Details zu FUNAR unter diesem Link: https://www.isaqb.org/wp-content/uploads/2018/09/isaqb-Lehrplan-advanced-FUNAR_1.0.pdf

 

Alle Termine und Seminarorte für beide Module sowie weitere spannende iSAQB-Schulungen finden Sie unter: https://www.isaqb.org/find-trainings