Softwarearchitektur ist Teamarbeit. Das Wissen, das für die Entwicklung erfolgreicher Systeme benötigt wird, ist häufig auf Entwickler:innen, Domänenexpert:innen, Betriebsteams, Stakeholder und Entscheidungsträger:innen verteilt. In unserem neuen Video-Interview erklären Tom Asel, Eberhard Wolff und Daniel Sack, die Kuratoren des neuen CPSA-Advanced-Level-Moduls COSMO – Kollaborative Softwaremodellierung, wie kollaborative Modellierung dabei helfen kann, diese unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen, Kommunikationslücken zu schließen und ein gemeinsames Verständnis von Domäne und Architektur zu schaffen.
COSMO legt einen besonderen Schwerpunkt auf praktische Erfahrungen. In der dreitägigen Schulung lernen die Teilnehmenden Ansätze wie Event Storming und Domain Storytelling kennen, erleben kollaborative Modellierung selbst und lernen, entsprechende Sessions eigenständig zu moderieren. Dabei geht es nicht nur darum, über Zusammenarbeit zu sprechen, sondern den Teilnehmenden konkrete Techniken an die Hand zu geben, die sie direkt in ihre Teams und Organisationen mitnehmen können, um gemeinsam greifbare Ergebnisse zu erzielen und bessere Architekturentscheidungen zu treffen.
Auch im Zeitalter von KI und LLMs bleiben diese Fähigkeiten hochrelevant. Wissen und mentale Modelle explizit und sichtbar zu machen, verbessert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Menschen, sondern kann auch besseren Kontext für KI-Tools liefern. Letztlich beschäftigt sich COSMO damit mit einer grundlegenden Herausforderung, die unabhängig vom technologischen Wandel bestehen bleibt: Wie arbeiten Menschen erfolgreich zusammen, um bessere Software zu entwickeln? Im vollständigen Interview geben die drei Kuratoren weitere Einblicke in das neue Modul. Mehr über das CPSA-Advanced-Level-Modul COSMO.