CPSA® Advanced Level & Domain-Driven Design: Aufbau echter Architekturkompetenz
Video-Interview mit Carola Lilienthal, Kuratorin des CPSA®-Advanced-Moduls „Domain-Driven Design“
In diesem Interview gibt Dr. Carola Lilienthal – Kuratorin des CPSA®-Advanced-Level-Moduls „Domain-Driven Design (DDD)“ und langjähriges Mitglied der iSAQB-Community – ihre Perspektive auf den Wert von iSAQB-Trainings und ‑Zertifizierungen für Einzelpersonen und Unternehmen.
Sie erläutert, warum Standards in der Softwarearchitektur-Ausbildung wichtig sind, wie sich Foundation und Advanced Level unterscheiden und weshalb die Advanced-Level-Zertifizierung ein echter Nachweis architektonischer Kompetenz ist. Darüber hinaus gibt Carola tiefe Einblicke in die Philosophie von Domain-Driven Design (DDD) und zeigt, warum DDD weit mehr als eine technische Technik ist – nämlich ein Ansatz, der Software eng mit der geschäftlichen Realität verbindet.
Von Herstellerunabhängigkeit und standardisierter Terminologie über anspruchsvolle Zertifizierungsprozesse bis hin zu Networking-Möglichkeiten verdeutlicht das Interview, wie iSAQB eine nachhaltige fachliche Weiterentwicklung in der Softwarearchitektur unterstützt.
Zentrale Erkenntnisse
Warum Standards in der Softwarearchitektur wichtig sind
iSAQB wurde gegründet, um ein gemeinsames Wissensfundament und eine einheitliche Terminologie für Softwarearchitektur zu schaffen. Standardisierte Begriffe und Konzepte verbessern die Kommunikation innerhalb und zwischen Unternehmen erheblich.
Klare Struktur: Foundation und Advanced Level
Das Foundation Level bietet eine breite, praxisorientierte Einführung in die Softwarearchitektur. Das Advanced Level baut darauf mit spezialisierten Modulen auf und erfordert 70 Credit Points, eine schriftliche Architekturarbeit sowie eine Begutachtung durch Expert:innen.
Advanced-Zertifizierung als Nachweis echter Kompetenz
Die CPSA®-Advanced-Level-Zertifizierung ist anspruchsvoll und praxisnah. Kandidat:innen müssen eine realistische Architekturaufgabe bearbeiten und ihre Lösung verteidigen – dadurch wird das Zertifikat zu einem anerkannten und aussagekräftigen Qualitätsnachweis.
Unabhängigkeit sichert Qualität
iSAQB trennt Lehrplanentwicklung, Trainingsanbieter und Zertifizierungsstellen in drei unabhängige Parteien. Diese Struktur gewährleistet Neutralität, hohe Qualitätsstandards und Herstellerunabhängigkeit.
Domain-Driven Design als Ansatz – nicht als Methode
DDD hilft Architekt:innen, rein technisch geprägtes Denken zu überwinden. Im Mittelpunkt stehen ein tiefes Verständnis der fachlichen Domäne, der Bedürfnisse der Nutzer:innen sowie die Entwicklung einer gemeinsamen „Ubiquitous Language“ zwischen Fachbereich und IT.
Brücke zwischen Studium und Praxis
Während Universitäten vor allem technische Grundlagen vermitteln, konzentrieren sich iSAQB-Trainings auf praktische Herausforderungen: Kommunikation mit Stakeholdern, Entscheidungsfindung und der Umgang mit Komplexität in realen Projekten.
Lernen, Networking und fachliche Weiterentwicklung
Advanced-Level-Trainings bieten nicht nur Wissen, sondern auch Austausch mit Architekt:innen aus unterschiedlichen Unternehmen und Domänen. Konferenzen, Meetups und Community-Engagement stärken zusätzlich die persönliche und fachliche Entwicklung.
Carola berichtet außerdem von ihrer Motivation, das DDD-Curriculum mitzugestalten und zur Mission des iSAQB beizutragen: hochwertige, technologie-neutrale Ausbildung zu fördern, die Architekt:innen befähigt, bessere Systeme zu entwerfen – und ihre Entscheidungen klar und überzeugend zu kommunizieren.
Dieses Interview ist ein absolutes Muss für alle, die das CPSA® Advanced Level in Betracht ziehen, sich mit Domain-Driven Design beschäftigen oder ihre Architekturkompetenz durch strukturierte, community-getriebene Weiterbildung gezielt stärken möchten.
Hier geht’s zum Video-Interview mit Carola Lilienthal:
https://youtu.be/LaQlQ7sEorQ










